Kleinkunstbühne Kultur“Raum“ Bootshaus geht wieder an den Start

„Dau misch och“ – Szenen einer Ehe, so lautet das Programm vom Kowelenzer Hejel und seiner Ulla, dass am Freitag, 26. Juni um 20 Uhr, Einlaß 19 Uhr, auf der Kleinkunstbühne Kultur“Raum“ Bootshaus an der Neuwieder Rheinbrücke präsentiert wird. Die Corona-Bekämpfungsverordnung lässt Veranstaltungen in Innenräumen zu und wir möchten gerne den Leuten wieder Live-Comedy und Musik präsentieren, so der Veranstalter Dirk Wittersheim und Reiner Bermel vom Neuwieder Wassersportverein. Für die Auftaktveranstaltung am Freitag sind noch Karten für 13 € im Vorverkauf und 16 €  der Abendkasse erhältlich. Weiter geht es am Samstag, 11. Juli mit Andrea Volk und ihrem Programm „Nur die Liege zählt“, Urlaubskabarett. Wo fahren wir hin, jetzt, wo wir wieder raus dürfen? Nach Malle – mit Mundschutz an den Strand. Wo doch ein Sichtschutz oft viel besser wäre. Oder ein Hörschutz, wenn der Ballermann tobt. Oder unternehmen wir eine Städtetour nach Großbritannien? Was ist gruseliger – der Tower of London oder der Premierminister? Gilt Boris Johnson schon als Sehenswürdigkeit, weil er Dick und Doof in sich vereint? Frau Volk kehrt der heimischen Fototapete den Rücken, konjugiert anhand der aktuellen Nachrichten die politische Weltlage, anhand ihres Kontoauszugs ihre finanziellen Möglichkeiten und an der Hand ihres Partners den Kompromiss. Und der beginnt schon beim Urlaubsziel. Während der Mann von Freiheit und Abenteuer träumt, möchte Frau Volk Wellness und Sonnenschein. Der Kompromiss entpuppt sich als Camping-Platz in Schleswig-Holstein, wo Deutsche ihr Revier einzäunen und aufblasbare Schäferhunde ans Zelt binden. Genießen Sie mit Frau Volk eine Reise zwischen Schlafsack und Kreuzfahrtschiff, liebevollem Pärchen-Urlaub und Mädels-Abend, deftiger Comedy und hintergründigem Kabarett. Der Beginn ist um 20 Uhr und der Einlass um 19 Uhr. Karten gibt es für 14 € im Vorverkauf und 17 € an der Abendkasse. Musikalisch weiter geht es unplugged-emotional-mitreißend mit Gudrun & Die Ballotellies am Freitag, 17. Juli um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Das Konzert gleicht einer Musikreise, die sich nicht an die gängigen Genres hält. GitarristPeter Müller, Volker Langenbahn am Bass, Percussionist Dieter Wüster-Lindenau und Sängerin GudrunDellinger interpretieren Musiktitel aus Pop-, Rock- und Bluesgeschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise  – nicht selten mit einer leichten Prise Jazz verfeinert. Dabei sind es nicht nur die kräftigen, sondern vor allem auch die leisen Töne, die für die Spannung sorgen, die ein BALLOTELLIES-Konzert niemals langweilig werden lässt. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 12€ und an der Abendkasse 14€. MANOS, dass sind Klaus Mäurer und Dieter Wüster-Lindeau, präsentieren am Samstag, 25. Juli eine leidenschaftliche musikalische Reise durch die Welt des Flamenco und entfachen das Feuer des Südens auch bei den sonst kühleren Deutschen. Der Gitarrist und Sänger Klaus Mäurer ist seit mehr als 30 Jahren ein Garant für meisterliche Flamenco-Musik. Er spielt „souverän und perfekt“ (Extra-Post, Trier), „virtuos und beeindruckend“ (Kölner Stadtanzeiger), mit „authentischem Ausdruck der Gefühle des Lebens“ (Frankfurter Neue Presse) und „Entführung des Publikums nach Andalusien“ (Berliner Morgenpost). Klaus Mäurer wird begleitet durch den Percussionisten Dieter Wüster-Lindenau, der ebenfalls seit mehr als 35 Jahren in diversen musikalischen Genres und Formationen erfolgreich ist und zu den Klängen der Gitarre die rhythmische Basis liefert. Lassen Sie sich durch Hintergrundinformationen zu Kultur und Tradition den Zugang zu dieser vielseitigen Kunstform erleichtern und erleben Sie Flamenco in expressiver Perfektion. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr und die Karten kosten 12 € im Vorverkauf und  14 € an der Abendkasse. Karten können für alle Veranstaltungen im Neuwieder Bootshaus, Rheinstr. 80 erworben oder unter 0172/4508632 reserviert werden (begrenzte Sitzplatzkapazität).

Unsere Kleinkunstbühne legt wieder los!

Die 9. Corona-Bekämpfungsverordnung lässt es zu, dass Veranstaltungen in Innenräumen mit maximal 75 Personen ab sofort wieder möglich sind. Das war der Anlass für Dirk Wittersheim und Reiner Bermel, die beiden Macher der Kleinkunstbühne Kultur“Raum“ Bootshaus an der Rheinbrücke um zu sagen, wir starten durch. Selbstverständlich werden wir die Auflagen, wie Abstandsgebot, Maskenpflicht beim Betreten des Raumes sowie die Kontakterfassung strikt einhalten. Trotz dieser Einschränkungen wollen wir den Menschen in und um Neuwied wieder Live-Comedy präsentieren. Lost geht es am Freitag, 26. Juni um 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, mit dem „Kowelenzer Hejel“ und seiner Ulla. „Dau misch och – Szenen einer Ehe“, so lautet das aktuelle Programm der beiden, bei dem Lachen bis zum Abwinken garantiert ist. Und es gibt eine Warnung an die Fans: Vom 1. Augenblick an wird Euch eine Welle der Begeisterung erfassen, ihr werdet mega-bespasst und Trommelfell-verwöhnt. Seit 25 Jahren ist der Original „Kowelenzer Hejel“ der Gute-Laune-König in Kowelenz & Umgebung, bekannt aus Radio, TV und unzähligen Events, über 100 Auftritten im CAFE HAHN oder in der legendären „Blauen Biwel“. Erlebt den „Womanizer vom Schüllerplatz“ in Hochform. Nun gilt es, Plätze zu ordern, bevor es andere tun, denn es stehen lediglich 75 zur Verfügung. Die Tickets kosten 13 Euro im Vorverkauf und 16 Euro an der Abendkasse. Karten können ab sofort im Neuwieder Bootshaus, Rheinstr. 80 erworben oder unter 0172/4508632 reserviert werden.

Wassergymnastik weiterhin nicht möglich!

Auch wenn die 9. Coronabekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz den Hallenbadbetrieb ab dem 10. Juni 2020 wieder zulässt, bleibt die Deichwelle Neuwied weiterhin geschlossen.

Wir müssen abwarten, ob die Deichwelle den Hygiene-Anforderungen gerecht werden kann und wieder öffnet.

Liebe Gäste, 

die Deichwelle ist vorübergehend geschlossen. Wir wollen dazu beitragen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.
Der Virus verbreitet sich dort, wo Menschen zusammenkommen. Da macht ein Bad keine Ausnahme. Dieser Schritt fällt uns nicht leicht, aber an oberster Stelle steht für uns Ihre Gesundheit. 

Weitere Informationen finden Sie in den nächsten Tagen auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite. Wir bitten um Verständnis. Und hoffen sehr, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Aufräumtag im Bootshaus

Hallo zusammen,

nachdem das Wassertraining, wenn auch mit Einschränkungen, endlich starten konnte, steht am 27.05.2020 eine weitere Corona-Lockerung an: der Hantelraum darf wieder genutzt werden. Da wir jedoch auch hier in Sachen Hygiene etc. einige Vorschriften beachten müssen und unser Putz- und Aufräumtag im März ja ausfallen musste, treffen wir uns am Freitag, 05.06.2020, 18.00 Uhr am Bootshaus. Es werden der Hantelraum, die Umkleideräume, die Sanitäranlagen sowie beide Bootshallen gereinigt. Selbstverständlich unter Einhaltung der Vorschriften in Bezug auf Abstand (Einteilung in kleine Gruppen, nur Erwachsene) und Tragen eines Mundschutzes. Da die genauen Regelungen in Bezug auf die Nutzung des Hantelraums noch nicht vorliegen und entsprechende Desinfektionsmittel noch nicht vorhanden sind, ist das Hanteltraining vor dem 05.06.2020 nicht möglich.

Wir bitten um Beachtung.

Trainingsbetrieb wieder möglich!

Das Land Rheinland-Pfalz hat seine Vorschriften für den Sportbetrieb weiter gelockert. Alle Sportarten, die im Freien ausgeübt werden können, sind wieder möglich, das heißt, unsere Kanuten können mit ihren Booten wieder auf das Wasser gehen und die Nordic-Walker ihre Runden drehen.

Ab Montag, 18. Mai werden die Sportarten, zu den bekannten Zeiten, wieder angeboten!

Aber: Während der gesamten Trainingszeit müssen alle anwesenden Personen, Sportler und Betreuer einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Verboten ist ein Training von Spiel- und Wettkampfsituationen, in denen ein direkter Kontakt erforderlich oder möglich ist.

Nassräume, Umkleidekabine sowie Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume dürfen nur einzeln benutzt werden, Kontakte außerhalb der Trainingszeiten müssen auf ein Minimum beschränkt werden und sind nur erlaubt, wenn auch hier mindestens 1,50 Meter Abstand gehalten werden. Falls Räumlichkeiten die Einhaltung dieses Abstands nicht zulassen, müssen sie laut Verordnung „zeitlich versetzt“ betreten und verlassen werden.

Weitere Lockerungen sind in Sicht:

Sport in Innensportanlagen wie Fitnessstudios oder Tanzschulen ist derzeit nur in Ausnahmefällen möglich. Unter „spezifischen Auflagen“ sollen ab dem 27. Mai diese Sportanlagen wieder öffnen, wobei Wettkampfsituationen oder die Wettkampfsimulation weiter untersagt bleiben.

Freibäder sind derzeit geschlossen und öffnen mit Auflagen am 27. Mai. Ab dem 27. Mai können zudem Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 100 stattfinden.

Hallenbäder, Saunen und Wellnessbereiche sind aktuell ebenfalls zu, hier ist eine Wiedereröffnung am 10. Juni mit Auflagen möglich. Ab dem 10. Juni wird die Personenbegrenzung für Veranstaltungen im Außenbereich auf 250 angehoben. Für den Innenbereich gilt ab dem 10. Juni, dass Veranstaltungen mit einer Personenbegrenzung von 75 erlaubt sind.

Trainingsbetrieb Kanu und Nordic-Walking

Die Landesregierung hat die nachfolgenden Beschlüsse gefasst. Danach ist der Breitensport „im Freien“ ab Mittwoch, 13. Mai 2020 wieder eingeschränkt zulässig.

Allerdings bleiben die Umkleideräume und Sanitäranlagen im Bootshaus weiterhin geschlossen! Selbstverständlich dürfen die Boote aus der Bootshalle entnommen werden. Mehr aber nicht!

  1. Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport
    a. Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln
    im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden,
    wenn die Sportangebote
     an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten
    Freiluftsportanlagen stattfinden,
    3
     sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
     kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten
    ohne Wettkampfsimulationen und -spiele,
     die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen
    Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
     die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
     Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche
    durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
     eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von
    Warteschlangen erfolgt,
     die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt
    wird,
     Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
     keine Zuschauer zugelassen werden.
    b. Vor dem Hintergrund der unter 1a. genannten Regeln wird eine Differenzierung
    nach bestimmten Sportarten oder Altersgruppen von der SMK sportfachlich
    nicht für sinnvoll erachtet.
    c. Der DOSB setzt mit den von ihm weiter zu entwickelnden 10 Leitplanken einen
    sportfachlichen Rahmen zur Umsetzung des SMK Beschlusses und die
    Grundlage für die von den Fachverbänden zu erarbeitenden sportartspezifischen
    Empfehlungen. Die Landessportbünde und Landesfachverbände sollen
    die Sportvereine auf dieser Grundlage dahingehend unterstützen, wie ein
    sportartspezifisches Training unter stenger Einhaltung des hier vorgegebenen Rahmens umgesetz werden kann.

Übergangsregelung DKV zur Info

Unsere Landes-Kanu-Verbände, unsere Kanu-Vereine mit ihren Mitgliedern und die
vielen Einzelpaddlerinnen und Einzelpaddler haben in den zurückliegenden Wochen
mit ihrem weitest gehenden Verzicht auf Ausübung ihrer Passion – dem Kanufahren in
seiner ganzen Vielfalt und Breite verzichtet oder sie sehr eingeschränkt. Mit Sicherheit
werden sie auch in der nächsten Zukunft ihren Sport verantwortungsbewusst betreiben.
Gemeinsam wollen wir nun die ersten Schritte zurück zu einer gewissen Normalität finden.
Dabei ist es von großem Vorteil, dass unser Sport fast ausnahmslos im Freien
durchgeführt wird. Denn Sport und Bewegung an der frischen Luft erleichtert zum einen
das zur Eindämmung von COVID19 erforderliche Einhalten von Distanzregeln und reduziert
durch den permanenten Luftaustausch zum anderen auch das Infektionsrisiko.
Generell ist zu beachten, dass es einheitliche Regelungen des Bundes gibt (z.B. Regeln
zum Kontaktverbot) und spezifische Regelungen der Länder (z.B. Definition von
Großveranstaltungen, Rechtsverordnungen zur Nutzung von Sportstätten), die jeweils
zu beachten sind.
Dazu ist anzumerken, dass eine schrittweise Rückkehr zu einem Sportbetrieb in den
Vereinen, einer Rücknahme des Kontaktverbotes durch die Bundesregierung bedarf.
Voraussetzung hierzu ist für Viele natürlich die Nutzung ihrer Bootshäuser – allein
schon um an ihr Sportgerät heranzukommen und es am vereinseigenen Steg zu Wasser
zu bringen. Um dies zu erreichen, werden wir uns jedoch alle an eine Reihe neuer
Regeln gewöhnen und halten müssen, um dies auch nachhaltig tun zu können.
Hierbei orientiert sich das DKV-Präsidium in Kooperation mit dem Deutschen Ruder
Verband an den von DOSB empfohlenen Leitplanken zum Wiedereinstieg in einen vereinsbasierten
Trainingsbetrieb. Weiterhin greift das Präsidium in der Formulierung von
Handlungsrichtlinien auf die Empfehlungen des Wissenschaftsrates der Deutschen
Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. und die gemeinsam vom ärztlichen
Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin der Universität Ulm, Prof. Dr. med.
Jürgen M. Steinacker und vom leitenden Olympiaarzt Dr. Bernd Wolfarth entwickelten
Regeln zurück:
1) Risiken in allen Bereichen minimieren
a. Sportlerinnen und Sportler sowie Betreuungspersonal dürfen bei jeglichen
Krankheitssymptomen nicht am Training oder an Ausfahrten teilnehmen,
müssen zu Hause bzw. in Isolation bleiben und ihren Hausarzt kontaktieren
und dessen Anweisungen befolgen; das gilt auch für Begleitpersonen.
Die Trainings- oder Fahrtengruppen sowie andere Kontakte sind umgehend
telefonisch, per SMS, WhatsApp oder Email zu informieren. Das
Benutzen von Gemeinschaftseinrichtungen ist nicht gestattet.
b. Kanusport – egal ob als Freizeit- oder Leistungssport ausgeübt – ist nicht
sinnvoll, wenn Krankheitssymptome bestehen.
c. Typische Krankheitssymptome sind Fieber, trockener Husten, Geruchssowie
Geschmacksstörungen, Bindehautentzündung, leichter Durchfall,
Müdigkeit oder Kurzatmigkeit.
d. Kanuten, die Kontakt zu infizierten Personen hatten und sich deshalb in
häuslicher Quarantäne befinden, ist die Teilnahme am Vereinsbetrieb ebenfalls
untersagt.
e. Im Falle eines Verdachtes einer Infektion an Vereinsmitgliedern, ist dieser zu
separieren und schnellstens medizinische Hilfe zu suchen.
2) Distanzregeln einhalten
a. Grundsätzlich besteht beim Kanufahren nur ein geringes Risiko, sich anzustecken.
Das Risiko kann sekundär durch die Nähe zu Trainingspartnern
oder Fahrtenmitgliedern erhöht werden. Es ist daher darauf zu achten, den
Mindestabstand von 1,5m bei der Interaktion auf dem Bootshausgelände
einzuhalten, insbesondere bei der Materialpflege und beim Zuwasserlassen
der Boote.
b. Fahrten in Mannschaftsbooten sind zu unterlassen bzw. auf das Notwendigste
zu reduzieren.
3) Körperkontakte auf das Minimum reduzieren
a. Kanufahren ist eine kontaktlose Sportart. Gewohnte Rituale, wie Begrüßungen,
„Abklatschen“, sich in den Arm nehmen, Jubeln oder Trauern in der
Gruppe und Verabschiedungen müssen ohne Berührungen erfolgen.
b. Empfohlen wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken außerhalb
des Kanus und für Betreuungspersonal und Begleitpersonen.
c. Die Aufenthaltsdauer in den Räumlichkeiten der Sportstätten vor und nach dem
Training sollte so kurz wie möglich ausfallen.
d. Durch eine entsprechende Nutzungsplanung sind das Training, Ausfahrten
und die Begegnungsmöglichkeiten verschiedener Kleingruppen räumlich
(z.B. Wegeplanung nach den Einbahnstraßenprinzip, gleichzeitige Nutzung
verschiedener Trainingsorte/Paddelreviere) und zeitlich (Wochenplanung an
unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten unterstützt eine exklusive Nutzung
der Anlage) zu separieren.
4) Persönliche Hygieneregeln einhalten
a. Vor den Sportangeboten findet eine Aufklärung über die grundsätzlichen Hygiene-
und Abstandsregeln statt.
b. Häufiges und intensives Händewaschen von mindestens dreißig Sekunden
Länge mit Seife und heißem Wasser sollte zur Gewohnheit werden.
c. Auf das Berühren des Gesichtes mit den Händen sollte verzichtet werden.
d. Die vorgeschriebene Husten- und Niesetikette ist einzuhalten.
e. Griffflächen der Paddel sind nach der Nutzung desinfizierend intensiv zu
reinigen. Dazu empfehlen sich vom RKI zugelassene desinfizierende Reinigungsmittel.
5) Umkleiden und Duschen zu Hause
a. Die Nutzung von Umkleiden und Duschen in Gemeinschaftsräumen des
Bootshauses ist auszusetzen bzw. nur im Notfall (z.B. nach Kenterungen)
gestattet.
6) Trainings- und Fahrtengruppen verkleinern
a. Training und das Ausfahren in Einerbooten ist gestattet. Kein Training in
den großen Mannschaftsbooten. Das Training und Ausfahrten in Zweiern
sind nur in Ausnahmefällen möglich, wenn sichergestellt ist, dass beide
Partner aus einer Selbstquarantäne kommen oder in einem Hausstand
leben sowie kein Kontakt zu COVID-Positiven Personen besteht.
b. Eine Trainings- oder Fahrtengruppe sollte in der Regel aus maximal 5
Personen, inkl. Trainer oder Trainerin bestehen.
c. Das Training und die Trainingsgruppen sowie Ausfahrten in Freizeitgruppen
sind zu dokumentieren und die Teilnehmer sind zu erfassen, um im
Falle von Infektionen, Kontakte nachvollziehen zu können.
d. Keine rotierenden oder wechselnden Kleingruppen zulassen. Trainings- oder
Fahrtengruppen sind immer mit den gleichen Personen zu besetzen, um so
mögliche Verläufe von Infektionsketten jederzeit nachverfolgen zu können. Im
Falle einer Ansteckungsgefahr ist dadurch nur jeweils eine kleinere Gruppe betroffen
bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen.
e. Das Begleiten mit Motorbooten erfolgt nur durch eine Person.
7) Trainings- und Krafträume
a. Das Training in Räumen ist auf das Minimum zu reduzieren und sollte
nur mit einer Sondergenehmigung durch das zuständige Amt verfolgen.
b. Der Zugang zu Trainings- und Krafträumen muss streng kontrolliert werden,
um die Sauberkeit und Hygiene zu gewährleisten. Es sollte derzeit
nur aktiven Sportlern unter Aufsicht der Zugang gestattet werden. Die
Gruppengröße von 5 Personen ist in der Regel zu beachten. Allerdings
muss zwingend der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen trainierenden
Sportlern eingehalten werden. Sollte dies unter Berücksichtigung
der Größe des Kraftraumes nicht möglich sein, ist die Gruppe so zu verkleinern,
dass der Mindestabstand im Kraftraum eingehalten werden
kann. Wenn keine gute Lüftung vorhanden ist, ist zwischen den verschiedenen
Nutzergruppen mindestens 30 min zu lüften.
c. Vor der erstmaligen Benutzung müssen alle Flächen und der Boden mit
einem vom RKI zugelassenen desinfizierenden viruziden Reinigungsmittel
behandelt werden. Dies ist wöchentlich zu wiederholen.
d. Alle Geräte, Ergometer, Hanteln usw. sind nach Gebrauch an den Kontaktstellen
mit einem vom RKI zugelassenen Desinfektionsmittel zu behandeln.
e. Außer beim Ergometer-Training ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu
tragen. Vor und nach dem Training sind die Hände wie oben beschrieben zu
waschen.
8) Wettkampftätigkeit und Sportveranstaltungen
a. Die Durchführung von Großveranstaltungen ist generell bis zum 31.08.2020 untersagt.
Die Definition von Großveranstaltungen und Durchführungsbestimmungen
sind abhängig von den Bestimmungen der Bundesländer und müssen beachtet
werden.
b. Bei der Planung zukünftiger Wettkämpfe und Veranstaltungen sind die erhöhten
Anforderungen an Kontaktminimierung und Hygienestandards (es ist zu erwarten
das spezielle Konzepte zur Genehmigung von Veranstaltungen verpflichtend
werden) zu beachten.
c. Besondere Herausforderungen unter den derzeitigen Sonderbestimmungen
stellen Übernachtung (z.B. Zulassung von Zeltplätzen, Öffnung von Beherbergungsbetrieben)
und Verpflegung (z.B. keine Verpflegung in Buffetform) dar.
9) Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
a. In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum
Training und zu Freizeitfahrten und zu Wettkämpfen verzichtet werden. Ebenso
ungeeignet ist der Einsatz von Minivans.
b. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen von Mund-
Nasen-Schutzmasken empfohlen.
c. Bootstranssporte möglichst einzeln und nacheinander beladen. Bei Hilfeleistungen
Abstandsregeln beachten.
10) Bootshausnutzung
a. Wurden Sportanlagen aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren
Zeitraum nicht genutzt, kann dies zur Vermehrung von Legionellen in Trinkwasser-
Installationen führen. Der Betreiber einer Sportanlage ist dafür verantwortlich,
dass dies nicht passiert. Die Untersuchungen sind nur von zugelassenen
Instituten durchzuführen.
b. Zugang haben in der Übergangsphase nur Aktive, Trainerinnen und Trainer beziehungsweise
dringend erforderliches Funktionspersonal.
c. Das Betreten des Bootshauses erfolgt nur einzeln oder in Kleingruppen bis zu 5
Personen unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln.
d. Es erfolgt kein Ausschank von Speisen oder Getränken. Eigene Getränke und
Verpflegung sind mitzubringen. Bei Nutzung von Mehrwegflaschen, diese nach
dem Training heiß abwaschen.
e. Keine Gemeinschaftsaktivitäten vor und nach dem Sportbetrieb.
f. Bereitstellung und Nutzung von ausreichend Desinfektionsmittel an allen Einund
Ausgängen sowie an den Bootsstegen.
g. Türen im Bootshaus sind möglichst offen zu halten, um die Nutzung von Türgriffen
zu minimieren.
a. Alle Räumlichkeiten sind stets so gut wie möglich zu belüften.
b. Eigene Getränke und Verpflegung sind mitzubringen. Bei Nutzung von Mehrwegflaschen,
diese nach dem Training heiß abwaschen.
11) Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
a. Vorläufiger Verzicht auf soziale Veranstaltungen. Zur Organisation des Vereinsbetriebs
sind Telefon- und Videokonferenzen vorzuziehen.
b. Mitgliederversammlungen sind im Bedarfsfall ebenfalls digital durchzuführen.
c. Auf Gemeinschaftsverpflegung und gemeinsame Getränke wird ebenso verzichtet
wie auf das Anrichten von Büffets.
12) Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
a. Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Freizeitsportangeboten
ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis
bestmöglich zu minimieren. In diesen Fällen ist nur geschütztes Individualtraining
möglich
13) Alternativen suchen
a. Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand.
Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen
Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie
Aktivität gesucht werden.
14) Hygieneplan aufstellen
a. Vereine werden aufgefordert, einen Hygieneplan aufzustellen und die Maßnahmen
zu dokumentieren
Wir bitten alle Vereinsmitglieder nochmals darum, die oben definierten Verhaltensregeln
sehr ernst zu nehmen. Bei einer nachweisbar im Vereinsgelände auftretenden Infektion
kommt es zu einer Sperrung des Vereinsgeländes und schadet einer zukünftigen weiteren
Lockerung der Präventions- und Kontaktregeln.
Duisburg, im April 2020
DEUTSCHER KANU-VERBAND E.V.
Das Präsidium